Gegen die NSA ist „big brother“ ein süßer Waisenknabe

Wir sind ja nun schon eine ganze Menge starken Tobaks seitens der NSA gewöhnt. Egal ob die Schnüffelei in den sozialen Netzwerken, oder das anzapfen der Kabel bis hin zu Zugriffen auf die Clouds:
Nichts scheint einen noch überraschen zu können.
Doch weit gefehlt!
Wieder einmal versetze eine neue Meldung der „Washington Post“  in  Erstaunen, aber auch blankes Entsetzen (1)
Danach ist die die NSA in der Lage, die Telefonverbindungsdaten eines ganzen Landes aufzusaugen und auch auszuwerten. Hierbei kommt offensichtlich das System „Mystic“ zum EInsatz.
Selbst wenn diese Daten (wohl aus technischen Gründen)  nur 30 Tage vorgehalten werden können, wird damit jeder Bürger dieses Landes zu einem potenziellen Verdächtigen.
Ganz egal um welches Land es sich handelte: Dieses Gebaren der NSA stellt einen direkten und bösartigen Angriff auf die Menschenrechte und die Souveränität eines jeden Landes dar.

Und so muss es auch nicht verwundern, dass um Etat der NSA Mittel bereitgestellt werden sollen, um in weiteren 5 Ländern ohne Skrupel den ganzen Telefonverkehr abzuschnorcheln. Welche das konkret sind ist nicht bekannt, aber es könnte rein theoretisch auch Deutschland sein.
Wir lehnen nicht nur jede Vorratsdatenspeicherung in Deutschland ab, sondern verurteilen diesen erneuten Bruch des Völkerrechts durch  den amerikanischen Geheimdienst auf das Schärfste.
Wir wiederholen in diesem Zusammenhang die Forderung an das EU-Parlament, jedwede Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu TTIP und CETA sofort abzubrechen und die bisher bestehenden Abkommen zu Swift und Safe Harbor sofort einseitig auszusetzen.
Und dies solange, bis man den eigenen Geheimdienst an die Leine legt.

 

 

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Quelle: Bericht der Washington Post

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